Bundesliga

Zum halben Preis: Uzun vor Eintracht-Abflug?

Zuletzt musste sich Can Uzun öffentlich deutliche Kritik von seinem Cheftrainer Albert Riera anhören. Diese könnte dafür sorgen, dass das türkische Offensiv-Juwel der SGE im Sommer den Rücken kehrt.

von Fabian Ley - Quelle: Bild
1 min.
Can Uzun im SGE-Trikot @Maxppp

Eintracht Frankfurt droht offenbar ein baldiger Abschied von Can Uzun. Der 20-jährige Offensivspieler befasst sich nach Informationen der ‚Bild‘ mit einem Wechsel im Sommer. Eine große Rolle spiele dabei auch SGE-Coach Albert Riera.

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Der polarisierende Spanier hatte Uzun am Sonntag beim 2:2-Remis gegen den 1. FC Köln über 90 Minuten auf der Bank gelassen und seinen Schützling im Anschluss aufgrund der mangelnden Defensivarbeit öffentlich angezählt: „Er weiß, was er mit und ohne den Ball machen soll. Wenn er das dem Team, nicht mir, gibt, wird er spielen.“

Harte Riera-Aussagen

Riera betonte weiter: „Dass einige nicht gespielt haben, liegt daran, dass man mit Ball super sein kann, aber ohne Ball eben nicht gut ist. Bei Albert wirst du dann nicht spielen. Da bin ich sehr klar. Ich will komplette Spieler. Sie müssen beide Aufgaben erledigen.“

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Die öffentlichen Äußerungen haben Uzun der ‚Bild‘ zufolge deutlich missfallen und „tief getroffen“. Offenbar so sehr, dass der türkische Nationalspieler an einen schnellen Wechsel denkt. Der Youngster wird die Situation laut dem Boulevardblatt in den kommenden Wochen genau beobachten und zum Ende der Saison eine Zukunftsentscheidung treffen.

Heftiger Preiseinsturz – Ausweg Mailand?

Mehrere internationale Topklubs sollen sich bereits in Lauerstellung befinden. Die ‚Bild‘ nennt den AC Mailand als konkreten Interessenten für Uzun, der erst im März sein Comeback nach längerer Zwangspause feierte und in dieser Saison bislang acht Tore und fünf Vorlagen in 22 Einsätzen markierte.

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Von der einst erhofften XXL-Ablöse von über 80 Millionen Euro müssten sich die Eintracht-Bosse bei einem Transfer in diesem Sommer aber verabschieden. Nach Informationen der ‚Bild‘ würde man sich am Main dann schon mit einer Summe von rund 40 bis 45 Millionen zufriedengeben.

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