Bühne frei für den Champions League-Kracher zwischen Real Madrid und dem FC Bayern. Wenig überraschend widmet sich die heutige Presseschau diesem Gigantenduell.
Bayern zu Gast im „deutschen Friedhof“
Am heutigen Dienstag ist es so weit: Real Madrid und der FC Bayern treffen um 21 Uhr im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League aufeinander. Das Kracher-Duell wirft natürlich bereits im Vorfeld seine Schatten voraus. Die spanische Presse begegnet den Münchnern mit Respekt, weiß aber auch um Reals unfassbare Heimbilanz gegen deutsche Klubs in den K.o.-Spielen der Königsklasse.
Während die ‚Marca‘ die Madrilenen vor der „tödlichsten Tormaschine Europas“ warnt und ihre heutige Ausgabe groß mit den Worten „Alles oder nichts“ ziert, scheut sich die ‚as‘ nicht vor aufreizenden Überschriften. Die Tageszeitung bezeichnet Real als den „Albtraum des FC Bayern“ und titelt: „Das Bernabéu, ein deutscher Friedhof.“ Hintergrund: Von den letzten 21 Heimspielen gegen Bundesligisten kassierte Real nur 2014/15 gegen den FC Schalke 04 (3:4) eine Pleite. Ohnehin gelten die Königlichen als Bayerns Angstgegner, zuletzt kam der FCB in der Saison 2011/12 gegen Real weiter.
Mbappé unter Druck
Stark im Fokus stehen werden beim heutigen Duell die Offensivstars beider Mannschaften. Auf Real-Seite richtet sich der Blick dabei insbesondere auf Kylian Mbappé. Der 27-jährige Angreifer, der nach seiner aufsehenerregenden Knieverletzung wieder zurück ist, gerät nach der enttäuschenden Leistung bei der 1:2-Niederlage am Wochenende gegen den RCD Mallorca zunehmend unter Druck.
Für die ‚as‘ stellt Mbappé derzeit „keine Lösung“ dar und fügt an: „Sein Stammplatz ist unumstritten, doch der Franzose muss wieder den Weg zum Tor finden, um das zu rechtfertigen, was Madrid mit ihm im kollektiven und defensiven Spiel zu verlieren scheint. Vor allem, wenn er den Sturm mit Vinicius teilen muss.“ Die ‚Marca‘ schließt bei einer schwachen Leistung gegen die Bayern sogar Pfiffe und Buhrufe der eigenen Fans gegen den Superstar nicht aus. Laut dem Radiosender ‚Cope‘ liegt Mbappé in der Gunst von Präsident Florentino Pérez inzwischen nur hinter Teamkollege Vini. Bringt Mbappé seine Kritiker gegen die Münchner zum Schweigen?
Weitere Infos