Strategiewechsel bei Chelsea?
Der FC Chelsea möchte offenbar seinen Kurs in der Transferpolitik anpassen. Behdad Eghbali, Miteigentümer der Blues, bekräftigte auf dem CAA World Congress of Sports, dass die bisherige Strategie, in erster Linie auf junge Toptalente zu setzen und große Wertsteigerungen zu erzielen, sportlich nicht ganz zielführend ist: „Die Idee ist, einige der weltbesten Spieler zu verpflichten, zu behalten und ihre Verträge zu verlängern. Und letztendlich ist die Ansicht, dass man acht, zehn, zwölf, fünfzehn Elite-Spieler braucht, um nachhaltig zu gewinnen, Jahr für Jahr.“
Es brauche mehr Erfahrung im Kader: „Wir müssen in einigen Punkten besser werden, um in dieser Phase des Projekts mehr fertige Spieler hinzuzuholen, um das Projekt auf die nächste Stufe zu heben und langfristig konstant zu sein.“ Die Londoner rangieren sechs Spieltage vor Schluss lediglich auf Platz sechs der Premier League. Trotzdem zweifelt laut Eghbali intern niemand an Trainer Liam Rosenior, der erst im Januar übernommen hat und in den vergangenen sieben Ligapartien nur einen Sieg holen konnte: „Wir glauben, dass er alle Voraussetzungen mitbringt, um hier erfolgreich zu sein. Wir hatten fünf, sechs schwere Spiele, aber ich denke, wir stehen hinter Liam.“
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